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Stadt Königsbrunn  |  E-Mail: info@koenigsbrunn.de  |  Online: http://www.koenigsbrunn.de

Bewerbung ist raus !

Bewerbung ist raus !0008
Es geht um den Zuschlag für die Erlebniswelt „Die Schlacht auf dem Lechfeld". Gemeinden, Städte und die Regio Augsburg führen Gespräche um den geeigneten Standort für eine Erlebniswelt zu ermitteln. Selbstverständlich hat sich die Stadt Königsbrunn - die seit langem mit dem Slogan - „die Stadt auf dem Lechfeld" - wirbt auch um dieses prestigeträchtige Museum beworben. Wir, die Bürgermeister und der Stadtrat, geben nicht einfach nur eine Bewerbung ab, wir stehen auch hinter dem Vorhaben, so Ludwig Fröhlich 1. Bürgermeister der Stadt bei der Übergabe der Bewerbung an Götz Beck - Geschäftsführer Regio Augsburg Tourismus GmbH.
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Fröhlich hatte zusammen mit Bürgermeisterin Barbara Jaser und Franz Moritz Götz Beck und die Presse eingeladen, um damit herauszustellen wie wichtig diese Bewerbung für den touristischen Raum Königsbrunns ist. Bei diesem Vorhaben geht es nicht um eine Kriegsverherrlichung, sondern um ein wertvolles Stück bayerischer und deutscher Geschichte. Man kann dies als den Ausgangspunkt der Staatsgründung bezeichnen. Erstmalig vereinigten sich die Stämme zu einer geschlossenen Front.
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Bis zum Tag an dem die ersten Besucher das Areal betreten können werden jedoch noch einige Jahre vergehen. Das Thema muss genauestens mit Hilfe von wissenschaftlichen und kirchlichen Historikern aufbereitet werden, so Beck. Für die Architektur wird es voraussichtlich einen weltweiten Ideenwettbewerb geben. Für das Diorama haben sich neben Königsbrunn auch die Gemeinde Kissing, der Bahnpark Augsburg, die Gemeinde Mering und die Stadt Friedberg beworben. 

Der historische Hintergrund

Die Schlacht auf dem Lechfeld am 10. August 955 war der große militärische Sieg Ottos des Großen gegen die Ungarn, die zuvor mit Plünderzügen ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt hatten. Im Sommer 955 hatten die Ungarn in einer Reaktion auf die sich zuspitzenden Slawenkämpfe eine Invasion begonnen und belagerten die Stadt Augsburg, an deren Südseite sie ihr Lager aufgeschlagen hatten. In der Stadt organisierte Bischof Ulrich von Augsburg den Widerstand und band dadurch gegnerische Kräfte.

Bis zum 10. August, 955, dem Tag des Heiligen Laurentius hatte Otto I. ein Heer aus Sachsen, Franken, Schwaben und Bayern formiert und legte ein Gelübde ab, zu Ehren des Heiligen ein Bistum in Merseburg zu errichten, wenn man die Schlacht siegreich bestände.

Der Ausgang der Schlacht war lange ungewiss, denn die Ungarn hatten, informiert durch Berthold von Reisenburg, das Heer unbemerkt umfasst und begannen es von hinten aufzurollen. Es gelang Konrad dem Roten diese ernste Lage zu meistern, wobei er den Tod fand. Otto I. ergriff selbst die Heilige Lanze und soll zugleich die Aufgabe des tapfersten Kriegers und des trefflichsten Feldherrn erfüllend" auf die Feinde eingestürmt sein. Das ungarische Hauptheer wurde in die Flucht geschlagen und das auf dem Lechfeld befindliche Lager eingenommen.

Nachfolgend kann nachgelesen werden, was die Presse dazu veröffentlicht hat und wie sich die Architekten die Erlebniswelt unter Einbeziehung der Stadt vorstellen können.

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