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Stadt Königsbrunn  |  E-Mail: info@koenigsbrunn.de  |  Online: http://www.koenigsbrunn.de

Mehrgenerationenhaus für den Landkreis in Königsbrunn positioniert.

Mehrgenerationenhaus_Gruendung
Eines von 500 Mehrgenerationenhäuser wird ab sofort, als einziges im Landkreis Augsburg, in Königsbrunn etabliert. Das wurde in einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag bekannt.

Eingeladen hatte Königsbrunns 1. Bürgermeister Ludwig Fröhlich, der Leiter des Sozialbüros Klaus Förster, Dieter Kreuz von der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung und Klaus Riedle zuständig beim Landkreis Augsburg für das soziale Betreuungswesen und Seniorenfragen.

Als Pate konnte Jürgen Reichert gewonnen werden. Vielen Menschen ist Reichert bestens bekannt als Bezirkstagspräsident aber gerade auch sein Engagement als Direktor der St. Gregor-Jugendhilfe macht ihn zu einem sehr wertvollen Partner und Berater bei generationsübergreifenden Gesprächen.

Die St. Gregor-Jugendhilfe Augsburg zählt zu den ältesten Einrichtungen ihrer Art in Europa. Seit ihrer Gründung im Jahr 1572 hat das Haus mehr als 400 Jahre wechselvoller Geschichte erlebt. Heute ist die St. Gregor-Jugendhilfe eine moderne, an den Herausforderungen dieser Zeit orientierte Einrichtung der Kinder-, Jugend- und Familienhilfeeinrichtung.

Was sind Mehrgenerationenhäuser ?

Mehrgenerationenhäuser eröffnen Räume, die den Zusammenhalt der Generationen festigen", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Mit veränderten Familienstrukturen schwänden selbstverständliche Begegnungen der Generationen, die Weitergabe von Erziehungswissen und Alltagskompetenzen gehe verloren, aber auch Erfahrung und Hilfe der älteren Generation für die mittlere und jüngere Generation blieben oft ungenutzt, so die Ministerin.
Mehrgenerationenhaus_v_d_Leyen


Ziel ist es, Mehrgenerationenhäuser als Drehscheiben für Dienstleistungen zu etablieren, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen. Angefangen vom Wäscheservice oder Computerkurs für Internetbanking über die Leih-Oma bis hin zum Mittagstisch für Schulkinder und die Krabbelgruppe.

Als räumliche Anlaufstelle wird das Mehrgenerationenhaus seinen Sitz im Cafe Mozart haben. Digital soll möglichst umfassend ein Netzwerk entstehen, auf das jede Altersgruppe zugreifen kann. Dabei binden regionale Moderationskreise jedes Haus ein. Ob Dortmund oder Königsbrunn, Elmshorn oder Dresden - jedes Mehrgenerationenhaus soll Teil eines engen bundesweiten Netzwerkes werden. Dazu werden so genannte Moderationskreise aufgebaut, in denen die Häuser einer Region Hand in Hand zusammenarbeiten, sich persönlich austauschen, voneinander lernen und sich gegenseitig inspirieren.

Es wird künftig 22 Moderationskreise in ganz Deutschland geben. Jedem davon werden 20 bis 25 Häuser angehören. Eines von ihnen übernimmt dann die leitende Funktion als Moderationshaus. Das heißt: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren Telefonkonferenzen, gegenseitige Besuche und dokumentieren die Arbeit des Moderationskreises. Auch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat sich vorgenommen, möglichst viele Mehrgenerationenhäuser persönlich zu besuchen.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat zu den Mehrgenerationenhäuser folgend gesagt: Ich halte es für eines der spannendsten Projekte der Familien- und Gesellschaftspolitik in einer Zeit der Änderung der Altersstruktur in unserer Gesellschaft ... Wir können eine Plattform für bürgerschaftliches Engagement schaffen und zeigen, dass sich die Generationen mit ihren Erfahrungen im Miteinander der Starken und Schwachen unserer Gesellschaft etwas zu sagen haben.

Deshalb ist das mehr als irgendein Projekt; es ist vielmehr eine Pforte für uns, um zu lernen, in einer sich verändernden Gesellschaft miteinander menschlich zu leben."
Mehrgenerationenhaus_Dr. Merkel

In diesem Sinne - herzlich willkommen im Mehrgenerationenhaus Königsbrunn. Jeder kann etwas beisteuern! - Wie, Wo und Wann man sich einbringen darüber informiert Klaus Förster - Leiter des Sozialbüros im Rathaus Königsbrunn gerne.
 
jws

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