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Erneuerbare Energien

Königsbrunn setzt auf erneuerbare Energien

Königsbrunn. Eine Wende im öffentlichen Bewußtsein wollen die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins „Sonnenw(a)ende Augsburg Süd" (Sowas) herbeiführen, um in der Region erneuerbare Energien zu fördern. Dieses Ziel unterstützt auch der Königsbrunner Bürgermeister Ludwig Fröhlich nach Kräften, wie ein Gespräch mit der Vorstandschaft im Rathaus deutlich machte.

 Der Königsbrunner Architekt und Vereinsgründer Peter Braumandl und Fröhlich unterstrichen in der Diskussion, was die Stadt bereits schriftlich in ihrem „Energieleitfaden" fixiert hat: „Wir brauchen den Wandel in eine nachhaltige Energiewirtschaft im Einklang mit den regenerativen Kräften der Natur." Schlagworte wie Klimakatastrophe oder steigende Benzin- und Ölpreise zeigten, dass für jeden einzelnen Bürger Informationen zu den Themen Umwelt und Energie immer stärker an Bedeutung gewinnen.

 Der Verein hat deshalb einen regelmäßigen Stammtisch in der „Königstherme" eingerichtet, der als öffentliches Diskussionsforum allen Bürgern und „Häuslebauern" offensteht. „Wir haben das Restaurant Thermenblick bewußt als Treffpunkt gewählt, weil die Königstherme über eine zentrale Fernwärmeversorgung erschlossen wird, die Energie aus dem Entzug der Wärme des Grundwassers einspeist", betont Braumandl. Die Stadt Königsbrunn fördert schon seit geraumer Zeit den Einsatz erneuerbarer Energien und hat auf dem Dach der neuen Hauptschule Süd sowie auf dem Rathaus und der König Ludwig-Schule Photovoltaik-Anlagen installiert.

 Was Bürger gemeinsam erreichen können, zeigt unter anderem das Beispiel der so genannten „Stromrebellen" aus Schönau im Schwarzwald: Dort haben rund 650 Gesellschafter die bürgereigenen Elektrizitätswerke EWS gegründet und für ihren Erfolg den Eurosolarpreis bekommen. Auch in Königsbrunn wäre nach Ansicht des Stadtoberhaupts und des Vereins noch vieles möglich, so zum Beispiel ein Modellprojekt, das Technik anschaulich und buchstäblich begreifbar macht. Solche ein zukunftsweisendes Konzept könnte eine Energie-und Umweltwerkstatt beinhalten sowie multifunktionale Räume für Jugendbildung, Ausstellungen, Filme, Musik, Vorträge und so weiter.
 „Wie funktioniert eine Wärmepumpe?" und andere Fragen könnte ein solches Vorhaben beantworten, das auch für Schulen und Vereine interessant wäre. „Wenn wir gemeinsam Interesse für die aktuelle Problematik wecken können, ist schon viel gewonnen", waren sich Braumandl und Fröhlich einig.
 Dazu können Filme wie „Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore beitragen, aber auch der Solarstammtisch, der regelmäßig in der Königstherme stattfindet.
Weitere Informationen  unter der Telefonnummer 08231 / 609258.

Erneuerbare Energien


 Gemeinsam an einem Strang ziehen wollen in Königsbrunn Bürgermeister Ludwig Fröhlich und die Präsidenten des Vereins „Sowas", Peter Braumandl (links) und Stephan Philipp.          

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