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„Verbunden sein“: Leben, Lernen und Abschiednehmen

Lebenshilfe

„Wenn man einander schreibt, ist man wie durch ein Seil verbunden.“ Zwar ist es heute unter Schülern nicht mehr üblich, sich einander wie einst Franz Kafka einen Brief zu schreiben. Auch über Smartphone, Facebook und Co. hinaus gibt es ganz andere Möglichkeiten des zueinander Kontakthaltens - nämlich die innere Verbundenheit, die durch herzliche Zugewandheit, viel Arbeit und gemeinsames Lernen an der Brunnenschule in zwölf  Schuljahren bei den 24 Entlassschülern gewachsen ist.

Wie eng verbunden sich die Absolventen der Brunnenschule in all den Jahren mit ihrer Schule, Mitschülern, Erziehern und Lehrern wirklich fühlten, demonstrierten sie beim Abschlussgottesdienst in der Kirche Maria unterm Kreuz der ganzen Schulgemeinschaft. Schülerin Jessika Vogt übernahm stellvertretend für alle von Religionslehrer Martin Ritter ein Paket in Empfang. Darin ein buntes Band, an dem sich alle festhielten, um damit ihre Verbundenheit zu demonstrieren. Das Regenbogenband zog sich als Thema spielerisch, nachdenklich und ermutigend durch die Feier, begleitet von der hervorragenden neunköpfigen Lehrerband der Brunnenschule.

Pfarrer Bernd Weidner gab den Abschlussschülern mit auf den Weg, „dass‚ loslassen und woanders hingehen müssen‘ zum Leben dazu gehört“. Sie würden die Verbundenheit mit ins Leben nehmen und es komme „etwas Großartiges“ nach. Bei der anschließenden Segnung fand Pfarrer Weidner für jeden Schüler persönliche Worte. Schulleiterin Ingrid Lanz band daraufhin jedem einzelnen ein Freundschaftsband um, mit einem herzlichen „Es soll so lange dranbleiben, bis es abfällt.“

Beim festlichen Abschied am Abend versicherte Ralf Gallep, Geschäftsführer der Lebenshilfe Königsbrunn Augsburg, den Absolventen, dass sie auch künftig als berufstätige Erwachsene das breite Freizeitangebot der Offenen Behindertenarbeit (OBA) nutzen könnten und er freue sich auf ein Wiedersehen beim jährlichen Sommerfest.

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