Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Königsbrunn  |  E-Mail: info@koenigsbrunn.de  |  Online: http://www.koenigsbrunn.de

Stadtgeschichte

Archäologische Sammlung

Erste Siedlungsspuren auf Königsbrunner Gebiet stammen aus der Zeit um 2300 v. Chr.

Die Königsbrunner Flur ist uraltes Siedlungsgebiet.

 

Aus der Frühen Bronzezeit ist ein Tuffsteinplattengrab erhalten, aus der Hallstattzeit fand man über 15 Grabhügel. 

Mit dem Jahr 15 vor Christus endet die Herrschaft der Kelten in Rätien und das gesamte Gebiet ging an das Römische Reich. Nachdem zuerst Straßen wie die Via Claudia Augusta, die Römerstraße von Altinum bei Venedig über Augsburg bis kurz vor Donauwörth, gebaut waren, kamen Kaufleute ins Land und siedelten sich in größeren Städten an. Ihre Versorgung mit Nahrungsmitteln wurde durch Gutshöfe (Villae rusticae) sichergestellt. Zumindest drei solcher römischer Gutshöfe sind auch im Königsbrunner Raum bekannt.

 

Ein Heer der deutschen Stämme, geführt von König Otto I., stellte die Ungarn im Jahre 955 auf dem mittleren Lechfeld und schlug sie vernichtend.

 

Das Brunnenbachdenkmal von 1603 bekundet die Bedeutung des Wassers für die Menschen auf dem Lechfeld.

 

Im Jahre 1833 wurden "Auf Geheiß der Königlichen Regierung von Schwaben und Neuburg" an der Hochstiftstraße zwei Brunnen "zur Labung von Mensch und Tier" gegraben. Drei Jahre später errichteten die ersten Siedler bei den Königsbrunnen ihre Häuser.


Die Bevölkerung Königsbrunns bestand ursprünglich fast durchwegs aus Landwirten, die den kargen Boden bewirtschafteten. Zu den landwirtschaftlichen Anwesen kamen nach und nach Siedlungshäuser von Arbeitern.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhöhte sich die Einwohnerzahl sprunghaft durch die Zuweisung von Vertriebenen.

 

Königsbrunn war lange, weit über die Grenzen von Bayern hinaus als längstes Dorf Bayerns bekannt. Mittlerweile hat die Stadt Königsbrunn genügend andere Vorzüge. Angefangen von kulturellen Einrichtungen, über vielfältigste Freizeitmöglichkeiten in einem der zahlreichen Vereine, bis hin zum Thermenspaß in der Königstherme.

 

Mit der Stadterhebung im Jahr 1967 wurde Königsbrunn eine besondere Bedeutung im Großraum Augsburg zuteil. Heute zählt es knapp 29.000 Einwohner.


drucken nach oben